Meilensteine der Amaryllis eG


2018

  • 1. Juni  Nach konstruktiver Lösung einiger Spezialfragen zieht eine aus Eritrea geflüchtete Familie mit ihren 3 kleinen Kindern in eine frei gewordene Wohnung ein.
  • 8. April  Unser neuer, Fahrrad-begeisterter Mitbewohner, Sébastien,

    Das Symbal für den Reflektionsprozess zu unseren Zielen und Grundsätzen 10/2017 bis 9/2018

    initiiert und organisiert eine Fahrradt-Fit-Aktion mit anschließender Fahrrad-Tour zur Burg Wissem in Troisdorf

  • 17. März / 14. April Der schon im Herbst 2017 begonnene Prozess der Reflexion und Überprüfung unserer Ziele und Grundsätze findet seinen vorläufigen Höhepunkt in zwei Tagesworkshops „Quo Vadis Amaryllis?“. Unter starker Beteiligung der Bewohner*innen wird der uns leitende Weg repariert, neu bestimmt und fortgesetzt.
  • 11. Jan.: Veröffentlichung eines Dokuments mit dem Titel So funktioniert genossenschaftliches Wohnen. Kurz und in leichter Sprache werden die allgemeinen Grundlagen genossenschaftlichen Wohnens und dann die drei Grundprinzipien solidarische Selbsthilfe, solidarische Selbstverantwortung und solidarische Selbstverwaltung am Beispiel Amaryllis erläutert.

2017

  • 16. Sept.: Wir feiern intensiv und sehr vielseitig das 10-jährige Wohnen bei Amaryllis – mit ca. 180 Gästen – Freundinn*en, Nachbarn, Verwandte und Bekannte. Einer der Mit-Initiatoren und Gründer des Amaryllis 29-31 e.V.,, Prof. Otto Strecker ,blickte in seinem Beitrag auf die wichtigsten Human-Elemente zurück, die zum Erfolg des Ansatzes von Amaryllis führten. Während Herr Möller, der Vertreter der GLS-Bank (unsere Hausbank) sich auf die wirtschaftlichen und finanziellen Fakten konzentrierte, die nicht minder wichtig waren.

Das 10-jährige Wohnen bei Amaryllis wird gefeiert

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 31. August: Die syrische Famlie Alkubeh zieht in einen kleineren Ort in der Nähe von Trier. Michael hat dort eine Anstellung gefunden. Ein trauriges und zugleich ein schönes Ereignis.

Auszug der syrischen Familie Alkubeh

 

  • 21. Mai: Die Mitgliederversammlung beschließt auf Vorschlag der Selbstverwaltungsgremien der Amaryllis eG erstmalig eine Reduzierung der Nutzungsentgelte (Miete) durch Absenkung des Beitrags für die Gemeinschaftsräume  um 80% (von €0,50 auf €0,10 pro m² Wohnfläche). Damit schaffte es die Amaryllis eG zum ersten mal in ihrer Geschichte, den Mietpreis (einschl. der Kosten für die Gemeinschaftsräume) von vormals €9,20 auf €8,80 zu senken. Davon profitieren alle Bewohner*innen, insbesondere aber die Familien mit Kindern.

 

 

Die neue Website ist online!

 

  • 7. März: Es ist geschafft, die renovierte Amaryllis-Website geht online! Neue Technik, mobilfähiges Layout und komplette Verschlüsselung beim Abruf der Seiten sind die wichtigsten Merkmale.

 

 


2016

  • 29. November: 5 PC-Nerds von Amaryllis und Villa Emma transferieren, modernisieren und aktualisieren die in die Jahre gekommene bisherige Webseite mit Hilfe des Content-Management-Systems WordPress.
  • 5. November: eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Amaryllis eG bestätigt den Beschluss aus dem Jahr 2014 zur Erweiterung unseres Wohnungsbestandes um ein neues Gebäude. Dort sollen – unter der Bezeichnung AmaryllisPLuS – 16 Wohnungen für Mehrgenerationenwohnen und eine integrierte selbstverantwortete Pflege-Wohngemeinschaft mit 9 Plätzen entstehen.

6 neue Dachgauben auf dem Gebäude 1a sorgen für größeren Wohnraum in 3 Maisonette-Wohnungen für Familien mit Kindern

  • Oktober – Dezember: aufgrund von Undichtigkeiten im Dach des Gebäudes 1a haben wir uns entschlossen, die erste große Bauerneuerungsmaßnahme seit Einzug durchzuführen. In 3 Wohnungen werden die bisherigen Dachfenster durch Dachgauben ersetzt. Das schafft mehr Wohnraum, der gerade für die größer gewordenen Kinder dringend benötigt wird.

 

  • 30. Juni: Aufgrund der Verschiebung des Vermarktungsbeginns für die Baugrundstücke im Wohnpark II durch die Stadt Bonn / NRW-Urban, ist mit einem Baubeginn für AmaryllisPLUS nicht vor 2018 zu rechnen. Damit kann das Gebäude nicht wie geplant zum 1.10.2017 in Betrieb genommen werden. Das hat zur Folge, dass die finanzielle Förderung der Projektentwicklung durch den Spitzenverband GKV vorzeitig ausläuft.
  • 17. Mai: anlässlich des uns vorliegenden 10. Jahresabschlusses schauen wir zurück auf wichtige wirtschaftlichen Kennziffern – und sind sehr zufrieden: die Eigenkapitalquote (=Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme) ist von ursprünglich (2008) 27% auf mittlerweile 46% gestiegen und der jährliche Bilanzgewinn ist ebenfalls zufriedenstellend. Das liegt unter anderem an der nach wie vor hohen Nachfrage nach dem von uns angebotenen Wohn- und Gemeinschaftskonzept.

Familie Alkubeh und Amaryllen auf dem Würfelplatz

  • 8.April: Nach 4-monatiger Wartezeit auf das Visum ist Evon mit ihren beiden Kindern Lisa und George heute endlich aus Beirut kommend in Düsseldorf gelandet. Michael Alkubeh und wir freuen uns über die Zusammenführung der syrischen Flüchtlingsfamilie und über den Einzug in die für sie über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten freigehaltene Wohnung im Erdgeschoss des Hauses 1b.

 

Interkulturelles Ostereiermalen mit ca. 40 Geflüchteten

  • März – Mai: auf Initiative einiger Amaryllen findet in den Gemeinschäftsräumen ein kunterbuntes Ostereiermalen mit ca. 40 Flüchtlingen – hauptsächlich Frauen mit Kindern – und 20 Amaryllen statt. Das war der Auftakt für gemeinsames Kochen und Abendessen, das in unregelmäßiger Folge immer wieder stattfindet.

 

 

Lesung mit Jasmin Habenicht

 

  • 13. März: Es gibt eine weitere Autorin bei Amaryllis: Die seit ihrem 6. Lebensjahr schwerbehinderte neue Mitbewohnerin, Jasmin Habenicht, stellt in einer Lesung ihr Buch „Mein Leben im E-Rolli“ vor.

 


2015

  • 15. Dezember: „es war einmal…“ Geschichten aus der Vergangenheit der Amaryllis eG, die bis heute die Gemüter bewegen (wird fortgesetzt).

  • 14. Dezember: Teilnahme am 1. Wohnprojektetag der Stadt Bonn.

 

 

 

 

  • 2. August 2015: Eröffnung des Büros für die Koordination der Projektentwicklung und für die Verwaltung des Erweiterungsprojekts AmaryllisPLUS.

 

 

 

 

 

 

  • 1. März: Start der Projektentwicklung für AmaryllisPLuS in Kooperation mit dem GKV-Spitzenverband. Das Vorhaben umfasst die Errichtung von ca. 16 Wohnungen mit integrierter Pflege-WG in unmittelbarer Nähe unseres gegenwärtigen Standortes. Hier erfahren Sie zu diesem Vorhaben mehr.

„Freischwimmer“-Einführung zur Selbstverwaltung

  • Januar – Mai: es finden verschiedene Workshops zur Verbesserung unserer Selbstverwaltung unter dem Titel „Freischwimmer“ statt. Dazu gehört ein Kreativ-Workshop zur Erkundung des Verständnisses von Selbstverwaltung, die Einladung zur Beteiligung an der Verbesserung der Ablage und ein dreimal durchgeführtes Fortbildungsangebot zum Thema „Finanzierung einer Wohngenossenschaft“ in einer Serie von je 3 Abenden.


2014

  • November – Dezember:

    Workshop mit Mitgliedern der AmaryllisPLUS-Gruppe

    das Thema „Wie kann die Selbstverwaltung zur Gemeinschaftsbildung beitragen?“ wird (wieder) aufgenommen.

 

 

 

 

  • 1. Oktober: eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt die Erweiterung und die Beantragung von Fördermitteln für die Projektentwicklung von AmaryllisPLuS unter bestimmten Bedingungen.
  • Januar – September: in einem intensiven Prozess der Informationsbeschaffung und des Austauschs in Form von Gesprächsabenden, Workshops und Expertengesprächen beschäftigen sich die Mitglieder der Amaryllis eG mit der Frage der möglichen Erweiterung des Wohnungsbestandes mit integrierter Pflege-Wohngemeinschaft. Gleichzeitig entsteht eine kleine Kerngruppe von Interessenten*innen für das neue Projektvorhaben „AmaryllisPLuS“.

Das für AmaryllisPLuS vorgesehene Grundstück gegenüber unseres Gebäudes 1b

  • Juni: die „Offene Gartenpforte“ bei der Amaryllis eG zieht sehr viele Menschen an.
  • März: Formulierung einer Interessensbekundung zur Förderung der Projektentwicklung für eine Erweiterung des Wohnungsbestandes mit integrierter Pflege-Wohngemeinschaft.


2013

  • Dezember: Gründung der „Amaryllis-Gemeinschafts-Kfz-Gruppe“ (GMobil) durch Unterzeichnung eines Vertrags für die gemeinsame Eigentümerschaft von zwei KFZ durch 11 Mitglieder der Amaryllis eG als Weiterentwicklung des Amaryllis-Kfz-Mitnutzungsmodells.

Unser wunderbarer Teppich im großen Gemeinschaftsraum als Symbol für unser Mobilitätskonzept

Die Mehr-Generationen-Mobilität der Amaryllen

 

 

 

 

 

 

 

Jutta und Ursula in unserem Garten 2012

 

  • September – Dezember: die Bewohner*innen gehen der Frage nach, wie der Leitsatz „Hilfe geben, Hilfe nehmen“ noch besser umgesetzt werden kann.

 

 

  • November: einige Mitbewohner*innen stellen die Idee der Errichtung eines weiteren Hauses in der Nachbarschaft für Mehrgenerationen-Wohnen mit integrieter Pflege-Wohngemeinschaft vor. Die Vorstellung von Amaryllis PLUS wird geboren, über die wir „weiter nachdenken“.
  • Oktober: die Wohnbundberatung (e.V., München) veröffentlich die Publikation „wir wohnen anders“, die aus dem Netzwerk der „Jungen Genossenschaften“ hervorgegangen ist und die maßgeblich von Mitbewohner*innen der Amaryllis eG mitgestaltet wurde.
  • Juli: die „Offene Gartenpforte“ motiviert viele Menschen zu einem Besuch bei Amaryllis
  • März: di

    Unsere Nachbarschafts-Band „Die Nejbörs“

    e Nachbarschaftsband NEJBÖRS wird von einigen Amaryllen und interessierten musizierenden Menschen aus der Nachbarschaft gegründet.

 

 


2012

Tag der offenen Gartenpforte 2012

  • Juli: erstmalig nehmen wir an der „offenen Gartenpforte“ teil – und erleben einen großen Besucherandrang.

 

 

 

  • Juni: großes Fest zum 5. Jahrestag unserer Gemeinschaft.

Wir feiern 5-Jahres-Wohnen bei Amaryllis

Sommerfest 2012

Bewohner*innen im Juni 2012 (Sommerfest)

 

 

 

 

 

 

 

  • 16. April: Der Prozess zur Klärung der Selbstverwaltungsstrukturen findet sein vorläufiges Ende in der Verabschiedung von internen Prinzipien und Regelungen für die Selbstverwaltung und Selbstorganisation. Die Entscheidungsfindungsmethode des systemischen Konsensierens wird kommt in abgewandelter Form zur Anwendung.


2011

  • Januar – Dezember: intensive Beschäftigungen mit Einzelaspekten der Selbstverwaltung und Selbstorganisation.
  • Juni: großes Nachbarschaftsfest auf dem gemeinsam umbenannten „Würfelplatz“.

    Sommerfest 2011

    Sommer- und Nachbarschafsfest 2011

 

 

 

 

 

Der Quartiersplatz wird umgetauft in Würfelplatz

 

Viele Nachbarn aus dem Quartier lernen uns besser kennen

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 5. Februar: Durchführung eines Finanz-Workshops mit Wolfgang Kiehle. Ziele sind die Erarbeitung zukünftiger Szenarien zur Sicherstellung der Liquidität und des Wissenstransfers zum Thema Finanzmanagement in der Amaryllis eG. Ein Resultat ist die Einführung der investierenden Mitgliedschaft
  • Januar: Beteiligung an einer Initiative zur Gründung eines Netzwerks der Gemeinschaftlichen Wohnprojekte in Bonn und Umgebung.

2010

  • Die Bewohnergemeinschaft konsolidiert und festigt sich, Formen und Methoden zur Konfliktbearbeitung werden eingeführt.
  • Die interne Struktur der Beteiligung an Belangen der Gemeinschaft und der gegenseitigen Hilfe bewährt sich.

    Workshop zum Thema Selbstverwaltung und Selbstorganisation der Amaryllis eG im Sept. 2010

  • Die Selbstverwaltungsstrukturen werden diskutiert und angepasst.
  • Beteiligung am bundesweiten Netzwerk der „Jungen Genossenschaften“, die mit der „Wohnbundberatung“ zusammen gearbeitet haben.


2009

Anneke stellt unsere Selbstverwaltungsstruktur in Form eines Schmetterlings dar

  • ab Sept.: Die Anforderungen der Selbstverwaltung sind hoch, festigen aber die Gemeinschaft. Es beginnt ein interner Prozess zur Klärung
  • August bis Ende 2011: Einige Amaryllis-Mitglieder konzipieren, planen und realisieren die Villa Emma eG, eine neue, bürgerschaftlich orientierte kleine Bewohnergenossenschaft in der

    Vorstellung des Baugrundstücks für Nachbarn und Unterstützer*innen. Errichtung eines Schaukastens am Grundstück der hier zu errichtenden Villa Emma eG im Frühjahr 2010

    Nachbarschaft. Sie bietet seit November 2011 ein zu Hause für Menschen mit und  ohne Pflege- und Unterstützungsbedarf. Die Villa Emma eG gewährleistet ein höheres Maß an Versorgungssicherheit bei Pflege- und Unterstützungsbedarf und ist eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Amaryllis eG. Beide Genossenschaften arbeiten eng zusammen.

 

 

  • Nach dem Bau der Häuser der Amaryllis eG wird jetzt am Aufbau und der Festigung der Gemeinschaft gearbeitet. Es gibt viele gemeinsame Aktivitäten im täglichen Zusammenleben. Von der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung profitieren alle. Das Engagement für die gemeinsame Sache ist sehr hoch, die Gemeinschaft festigt sich, muss aber auch verschiedene größere Konflikte bewältigen.
  • Januar bis Sept: Aus persönlichen, familiären, gesundheitlichen und beruflichen Gründen werden einige Wohnungen frei. Es finden sich schnell Nachfolgelösungen.
  • Juni: die Einführung der „investierenden Mitgliedschaft“ ermöglicht für nicht in den Häusern der Amaryllis eG wohnende Mitglieder die private Kapitalanlage. Damit wird der Eigenkapitalanteil und damit die Wirtschaf

    Die erste extern beauftragte Moderation zur Konfliktbearbeitung in 2009

    tlichkeit der eG erhöht

 

  • Juni: Zur Lösung von Konflikten nehmen wir ein externes Moderations- und Mediationsteam in Anspruch.
  • Januar – April: Die uns stark belastende Auseinandersetzung mit einem Mitglied mündet in einem Vergleich.

 


2008

  • Dezember: Der Verein Amaryllis e.V. gibt sich eine neue Ausrichtung und wird in Wohnen im Quartier e.V. umbenannt. Er unterstützt quartiersbezogene Aktivitäten und Projekte.
  • September bis November: Die Außenanlagen werden in Eigenleistung fertiggestellt.

Die Außenanlagen werden von uns in Eigenarbeit gestaltet

Es gibt viel zu tun…

Gruppenbild zum Eröffnungsfest – August 2008

Der erste Sommer nach Einzug – 2008

  • August: Sommerfest und Einweihung mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Frau B. Dieckmann.
  • August: Das erste Amaryllis-Baby wird geboren und zieht ein

Moritz – das erste „Amaryllis“-Kind wird begrüßt

Keine Ferienwohnungen in Italien – sondern das Gebäude 1b im Sommer 2008

 

 

 

 

 

 

 

  • Januar: Alle Mitglieder sind eingezogen.

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2007

  • August: Die ersten Mitglieder ziehen in das Haus 1b ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 14. Juni: Richtfest

Zuschauer*innen beim Richtfest Juni 2007

 

Die Gebäude 1a und 1b im Juni 2007

  • Januar – Dezember: Bautätigkeit, wöchentliche Abstimmungstreffen mit allen zukünftigen Bewohner*innen. Die Koordination und Planung des Baus obliegt der AG Bau in enger Kooperation mit der beauftragten Bauleitung.

Die Gebäude 1a und 1b (im Vordergrund) sind einzugsfertig – doch die Umgebung ist noch sehr karg:Herbst 2007

 

Rohbauten der Gebäude 1a und 1b mit Regenwasserzisterne – Juli 2007

 

 

Das Gebäude 1b entsteht – 15. Dezember 2006

Sitzung der AG-Bau im Sommer 2006 im Bauwagen

 

 

 

 

 

 

 



2006

In den Jahren 2005 bis 2008 übernimmt Silke Gross als Vorstandsmitglied ehrenamtlich die Koordination der Projektentwicklung und steht dafür auch tagsüber zur Verfügung.

 

  • 24. November: Grundsteinlegung
  • 6. November: Beginn der Bauarbeiten
  • Juli: Vergabe des Architekturauftrags an das Architekturbüro Alte Windkunst, Herzogenrath
  • Juni: Unterzeichnung der Darlehensverträge bei der Partnerbank (GLS-Bank, Bochum).
  • 27. Juni 2006: Erster Spatenstich.

 

 

  • 8. April: Unterzeichnung des Kaufvertrags für das Grundstück

Der Vorstand im Büro des Notars: Hannelore Boßmann, Silke Gross, Gudula Hancock

Gudi unterschreibt als Vorstandmitglied den Kaufvertrag für das Grundstück

Sitzung der Planungsgruppe (Vorstand und Aufsichtsrat) im April 2007

  • Januar: Etablierung der aus Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats bestehenden „Planungsgruppe“, die die Steuerung der Bauphase übernimmt und die Geschäfte führt.

 

 

 

 


2005

  • ab Juni (bis zum Einzug Ende 2007): Intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit monatlichen Informationsveranstaltungen zur Identifikation weiterer Mitglieder und künftiger Bewohner*innen.
  • Juni: Gründung der Genossenschaft Amaryllis eG.
  • März: Suche nach einer geeigneten Rechtsform und Entwicklung ei

    Sitzung der Planungsgruppe (Vorstand und Aufsichtsrat) zusammen mit den Projektberatern Horst Hücking und Wolfgang Kiehle

    nes Finanzierungskonzepts mit Unterstützung der WohnBundBeratung NRW GmbH, Bochum (WBB)

Workshop zur Frage der Rechtsform mit Projektberater Wolfgang Kiehle im Bonhoefer-Gemeindezentrum in St. Augustin-Mülldorf im Sept. 2005

  • Februar: eine aus 7 Personen bestehende Kerngruppe des Ama

    Das erste Modell 2005

    ryllis e.V. entscheidet sich für ein Grundstück im städtischen Entwicklungsgebiet Wohnpark I im Bonner Stadtteil Beuel, Vilich-Müldorf. Ausschlaggebend dafür ist die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr durch den in unmittelbarer Nähe gelegenen Haltepunkt (Vilich-Müldorf) der Stadtbahnlinie 66.

  • Januar: Nach diversen Anläufen (siehe unten: Zur Entstehungsphase…) und dem Kommen und Gehen von Mitgliedern, identifiziert Silke Gross ein geeignetes Grundstück am östlichen Rand von Bonn. Die Mitglieder des schon1992 gegründeten Amaryllis e.V. erhält neuen Schwung und prüft die Option.

    Die Architektin erläutert ein erstes Modell der zukünftigen Wohnanlage am 18. Juni 2005 im Gemeinschaftsraum des Mehrgenerationen-Wohnprojekts „Kloster Pützchen“)

Die Gründergruppe mit Heide, Eva, Anneke, Gerd, Hanne, Jutta (verdeckt), Birgitt und Jonas – 2005 im Gemeinschaftsraum Mehrgenerationenprojekt Kloster Pützchen

 

 

 


Zur Entstehungsphase der Amaryllis eG: Eine lange Geschichte von 1992 – 2005

Monatstreffen Amaryllis e.V. am 28.7.2012

Anlässlich der Gründungsversammlung eines Vereins zur gemeinsamen wohnlichen Nutzung eines Wohnhauses aus der Gründerzeit in der Bonner Südstadt kamen im Mai 1992 einige ältere, in evangelischen Gemeinden aktive Paare zusammen und suchten einen Vereinsnamen. Die auf dem Tisch stehende Amaryllis inspirierte die Geister und schon war der Name „Amaryllis“ gefunden. Der gemeinsame Kauf des Hauses kam leider nicht zustande. Mit der Teilnahme von Silke Gross und Gerd Hönscheid-Gross wurde das Wohnkonzept um den Mehrgenerationengedanken erweitert. Schon bald kamen weitere Interessenten*innen dazu. Aus einem Wohnprojekt für das Alter wurde ein Mehrgenerationenprojekt. Mehrere geeignete Baugrundstücke wurden gefunden, doch die Optionen zerschlugen sich immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen. Dazu zählten

  • ökologische Gründe: ein Wildbienenstamm verhinderte den Bau der Zufahrt zu einem städtischen Baugebiet in Lannesdorf
  • politische Entscheidungen: der Rat der Stadt St. Augustin beschloss lediglich eine Straßenrandbebauung eines Grundstücks in der Nähe des Flughafens in Hangelar
  • finanziellen Engpässe: die Gruppe konnte die erforderliche Summe für den Kauf eines Grundstücks in Beuel nicht aufbringen

Die Frage der Auflösung des Vereins stand stand in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends im Raum, doch eine kleine Gruppe von 8 Unverzagten ließ nicht locker…